Ende einer Partnerschaft

Wie gehe ich denn nach einer Trennung mit meinem Expartner um? Was mache ich, wenn noch eine gegenseitige Anziehung vorhanden ist, aber mein Bauch sagt “no”? Was mache ich, wenn mein Expartner sehr unter der Trennung leidet und ich aber weiss, dass es für mich besser ist, die Trennung aufrecht zu erhalten? Was mache ich mit meinem schlechten Gewissen und wie kann ich damit besser umgehen? So oder so ähnlich sind einige Fragestellungen in persönlichen Coachings, in denen es um die Be-Ziehung oder eben das Beziehungsende geht. Rational scheint alles klar zu sein, nur emotional wackelt noch etwas.

Karin Intveen und ich haben hier herausgefunden, dass es den Fragesteller enorm stabilisieren kann, wenn er das, was er als inneres Bild in sich spürt, nach außen auf eine Art Bühne holt und sich dann wie im Kino anschaut, was sich daraus entwickelt. Wohin zieht es den Partner denn wirklich? Könnte es eine Art Verwechslung sein und er meint gar nicht mich? Woher kommt mein schlechtes Gewissen? Woran hänge ich noch? Was fehlt mir wirklich?

Alles Fragen, die Ihnen Ihr Kopf sehr wahrscheinlich nur sehr schwer beantworten kann, eine Aufstellung aber innerhalb kürzester Zeit die Antworten dazu liefert. Ein weiterer Vorteil dieser “bildgebenden” Verfahren….

Gemeinsam Wege gehen

Ein großer Menschenthema ist die Bindung. Das sehen wir auch immer wieder in unseren Familienaufstellungen – die Bindung zu Mama & Papa, zur Familie, zum jetzigen Partner, zu Tieren usw. Um der Bindung zur eigenen Mutter mehr auf die Spur zu kommen, haben wir das Seminar “Mensch Mama” konzipiert, das sich mit diesem spannenden Thema zum ersten nahen Menschen unseres Lebens auseinandersetzt. Mir geht es heute aber nicht um die Bindung zu den Eltern als Thema von Familienaufstellungen, sondern um die Bindung, die wir mit unserem Lebenspartner haben, egal, welche sexuelle Orientierung wir haben.

Aus der Einzelberatung heraus erlebe ich immer wieder, dass Paare gerne getrennt einzeln kommen, dass bei Paaren immer gerne nur einer der Partner einen Schritt nach vorne macht. Und der andere gerne stehen bleibt und wartet. Dasselbe erleben wir auch in Familienaufstellungen: Deshalb ist mitunter auch das Frauen-Männer-Verhältnis 3:1….

Doch wenn ich die Partnerschaft so betrachte, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt und jeder am Gelingen und Scheitern seine “Schuld” hat, dann sollten auch beide Partner ein Interesse daran haben, weiter zu gehen, gemeinsame Schritte zu machen anstatt immer nur auf die Schritte des jeweils anderen zu warten: Persönliche historische Baustellen klären, gemeinsame Baustellen anschauen und klären und sich damit achtsamer in Gegenwart und Zukunft bewegen zu können.

Warum ich das schreibe: Wir haben bald wieder unseren Schnupper-Samstag. Und vielleicht schaffen Sie es ja, diese 4 Stunden als Paar für sich zu investieren, um gemeinsam zu schauen, ob die Methode der Familienaufstellung Ihrem Paarleben gut tun würde…

Nebenbei gesagt: Karin Intveen und ich arbeiten auch gerade an einem Konzept für einen Paarworkshop….

Wenn die Tage kürzer werden …

“Wenn die Tage kürzer werden …” schrieb Karin Intveen vor ein paar Tagen hier auf der Webseite und ich schließe mich dem an, was Sie schrieb. Und ergänze es dahingehend, dass wenn die Tage kürzer werden, auch die “Fluchtmöglichkeiten nach außen in die Natur” geringer sind, das Miteinander also wieder einen höheren Stellenwert bekommt und mit dem Miteinander auch etwaige Dissonanzen in der Beziehung und Partnerschaft deutlicher werden.

Der Herbst bringt es ans Licht

Ich beobachte das schon ein paar Monate lang und es ist für mich nichts Neues – Be-Ziehung ist grundlegend, fundamental und überlebensnotwendig. Beziehung zu sich selbst und Beziehung zu einem “Du”. Und genauso, wie wir uns nach einer Beziehung sehnen, genauso haben wir auch oftmals sehr große Probleme damit und/oder Ängste davor. Die Anzahl der Trennungen belegen das immer wieder. Und die sogenannte ruhige Zeit stellt vielerorts die Beziehungen nochmals auf den Prüfstand.

Während der Sommermonate, wo wir weniger Aufstellungen und mehr Coachings gemacht haben, waren die Coachinggründe “Beziehung” fast bei 90 Prozent aller Anliegen, mit denen die Menschen zu uns kamen.

Doch die eigene Beziehung und Beziehungsfähigkeit lässt sich nicht nur im Coaching überprüfen. Auch und gerade Aufstellungen sind hier gut geeignet, um sich ein “eigenes Bild” davon zu machen.  Und vielleicht ist das auch ein Impuls für Sie, noch einige der wenigen Plätze vom 08. bis 10. Oktober zu buchen. Damit Sie wieder in Be-Ziehung zu sich und anderen kommen können. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Themen!

Liebe fließt

Liebe fließt und ist im Fluss – aus dem eigenen Herzen zum anderen hin. Viele Paare machen aber nach einer gewissen Zeit den Fehler, der Partnerschaft eine feste Struktur zu geben, gemeinsame Kästchen aufzubauen. Und gerade diese Struktur – das Statische – hindert dann sehr oft die Liebe beim Fließen. Wir beobachten das sehr oft, wenn Paare aus der Verliebtheit heraus zusammenziehen, also in eine neue Organisationsform gehen, sich eine Struktur geben. Es verändert sich dann etwas Grundlegendes.

Und irgendwann ist ein Paar nur noch Struktur – wenn es nicht aufpasst. Das kennen wir vielleicht von uns bzw. von unserer Elterngeneration. Wo nur noch “wegen der Zwänge” zusammen geblieben wird. Oder wo man es sich auf einer anderen Ebene so eingerichtet hat, dass es einem vermeintlich nichts mehr ausmacht, dass die Liebe abhanden gekommen ist – der goldene Käfig ist dann verlockender als alles andere.

Und immer wieder ist es gut, sich bewusst zu machen, wofür man sich entscheidet: Für das Fließen oder für die Struktur.

„Ich weiß, was ich will“

So lautet der Titel eines Udo Jürgens Songs. Egal, ob man ihn nun mag oder nicht: Der Liedtext ist es wert einmal reinzuhören.

Wie ich darauf komme? Nun, am Wochenende traf sich wieder unsere Jahresgruppe und die Frage „Was will ich?“ fiel nicht nur einmal. Gerade in Bezug auf Beziehung bekam diese Frage ein Gewicht, dass für einige nur schwer auszuhalten war. Will ich eine Partnerschaft und wenn ja, wie soll sie aussehen? Was soll der andere tun, können, lassen …? Vielen war klar, was sie nicht wollen. Und warum nicht. Aber – wie Udo Jürgens in seinem Lied – mit Inbrunst sagen zu können, was man (vom anderen) will, … Hier wurde es eher still, als inbrünstig.

Bei manchen aus Angst (wieder) enttäuscht zu werden. Aber wenn Volker oder ich gezielt nachgefragt haben, kam häufig auch die Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Und in dieser Erkenntnis lag viel Resignation. Denn gerade, wenn wir Beziehungstechnisch bereits die eine oder andere Bruchlandung hingelegt haben, wissen wir wirklich nicht (mehr) was wir wollen. Wie sich Begriffe, wie „gut“ oder „stimmig“ in einer Beziehung anfühlen.

Häufig sind die ersten Kriterien, die wir an eine Partnerschaft ansetzen, die, die wir von unseren Eltern und unserer Umgebung gelernt haben. Und wenn die uns dann um die eigenen Ohren geflogen sind, stehen wir mit leeren Händen da. Und sind ratlos.

Hier gemeinsam mit einem Außenstehenden zu erkunden, wie denn eigene Kriterien aussehen könnten, ist in unseren Augen der erste Schritt hin zu der inbrünstigen Aussage „Ich weiß, was ich will!“.

Neugierig geworden, wie das sein könnte? Dann klicken Sie hier und lassen sich von Udo Jürgens anstecken anstecken:

Und danach buchen Sie dann ein Coaching bei Volker und/oder mir, damit wir gemeinsam herausfinden, wie Ihr ganz persönliches „Ich will …“ weitergeht.