Wir kommen von der traditionellen Familienaufstellung und haben uns mit verschiedenen Richtungen und Lehrern (wie z. B. Matthais Varga von Kibéd, Jakob Robert Schneider, Wilfried de Philipp und Victoria Schnabel) sowie anderen Formen wie NLP, lösungsfokussierte Kurzzeittherapie, NARM, Somatic Experiencing u.a. auseinandergesetzt und daraus unseren eigenen Aufstellungsstil entwickelt.
Und so berücksichtigen und integrieren wir in den Aufstellungen auch die im Körper und Nervensystem eh ablaufenden Reaktionen. Denn durch das Aufspüren und Wiederbeleben der biologischen, körperlichen Abwehrkräfte entsteht aus einem Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit – und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude.
Unser Ansatz ist nicht mehr, Systeme durch eine Aufstellung „in Ordnung“ zu bringen. Denn manchmal fehlt es einem System nicht an Ordnung, sondern irgendwo auf dem Weg ist die Fähigkeit zur Selbstregulierung verloren gegangen. Und da kein System dafür geschaffen ist, ohne diese Fähigkeit gut und gesund zu (über)leben, liegt unser Fokus in jeder Aufstellung auf der Wiedererlangung dieser Fähigkeit.
Manchmal braucht es hierfür keine Familienaufstellung im klassischen Sinn. Sondern andere Formen von Aufstellungen – und manchmal auch neue Wege und Interventionen, um alte Überzeugungen und vermeintliche Sicherheiten zu hinterfragen und so Prozesse der Umgestaltung einzuladen.
Denn nichts ist so vielfältig wie Ihr Leben und nichts kann so vielfältig sein, wie die Aufstellungsarbeit.

