23. 07. 10

Wie bekommt man lauter gute Ideen auf den Boden der Tatsachen?

Neben der Aufstellungs- und Coachingarbeit ist ja Marketing und Text mein anderes berufliches Standbein. Und zurzeit begleite und berate ich eine Firma bei ihrem nächsten Wachstumsschritt. Hier geht es u. a. um den Sprung von der 2-Mann-Show hin zu einem Netzwerk mit Lizenzverträgen. Und somit um so „ecklige“ Themen wie vertrauen, loslassen, sich zurück nehmen, kontrollieren, Klartext reden, Ansprüche klar formulieren … Und schwups rettet man sich lieber in viele gute neue Ideen, survt im Internet und holt sich zu all den eh noch nicht umgesetzten neuen Projekten noch ein paar tolle neue Ideen dazu, und und und … Das ganze gepaart mit ein bisschen Panik, dass einem das alles über den Kopf wächst und schon laufen alle rum wie die aufgescheuchten Hühner. Und die treffen sich dann zu eilig einberaumte Meetings die viel Energie kosten und kaum was bringen. Hauptsache man tut was. Momentan schaue ich mir alles in Ruhe an, sortiere, stelle Fragen und entschleunige.

Und freue mich zu sehen, wie mir mein Wissen um die systemischen Zusammenhänge hier hilft, Struktur reinzubekommen. Wieder wird mir klar, wie wichtig dieses Wissen ist, um mit Firmen zu arbeiten. Denn nur weil man ein Organigramm auf ein Blatt Papier gemalt hat, hat das ganze ja noch keine Struktur. Hier ist das Instrument der Organisationsaufstellung um die Beteiligten zu ordnen, Nähe und Distanz zu überprüfen, Prioritäten bei den Projekten zu erkennen und das alles bereits während der Aufstellung am Kunden auszurichten, Gold wert. So im Raum dargestellt wird, können die Verantwortlichen sehen, welchen Einfluss die Dinge aufeinander haben. Denn vielfach überschätzen oder unterschätzen sie gewisse Themen.

Für mich als Beraterin sind Organisationsaufstellungen ein ideales Instrument, um meinen Kunden die (Aus)Wirkung ihres Handelns deutlich zu machen. Häufig hören wir nach einer Organisationsaufstellung: „Jetzt weiß ich was Sie meinen. In diesem Zusammenhang habe ich das noch nicht gesehen.“

Wir können aus unserer Erfahrung nur den Tipp geben: Wenn Sie in Ihrem Unternehmen das Gefühl haben, der Wurm ist drin oder Sie z. B. vor einer Umstrukturierung stehen, (er)spart eine Organisationsaufstellung viel Zeit und Geld. Denn bei keinem anderen Beratungsinstrument bekommen Sie so schnell und ungefiltert Antworten auf Ihre Fragen. Wo sonst können Sie Ihre Ideen ausprobieren und bekommen auch prompt die Reaktion?

Wenn Sie sich jetzt fragen, ob eine Organisationsaufstellung auch etwas für Ihr Unternehmen und Ihre Fragestellung wäre, können wir uns gerne in einem persönlichen Gespräch darüber unterhalten. Eines der Hauptergebnisse für meinen Kunden z. B. war, ihre Kunden vielmehr als bisher im Fokus zu behalten. Denn die standen am Anfang der Aufstellung eher am Rand und hätten sich gerne ganz zurückgezogen, bis „die da drinnen“ alles geklärt haben. Und dabei dachten meine Kunden, ihre Kunden fänden alles Klasse, was sie da so planen.

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