03. 05. 08

Von Hunden und Menschen

Gestern am Brückentag war ich im Büro. Und – mein Hund durfte mal wieder mitgehen. Da kennen sie ihn schon und da er mittlerweile fast ausgewachsen ist, löst er auch nicht mehr so viele Entzückungsschreie und Streichelanfälle aus, wie als Welpe.

Mittags dann mit Kollegen im Einkaufscenter erlebe ich, wie immer wieder Menschen auf ihn zustürzen und ihn ohne Vorwarnung streicheln, nicht fragen, nicht abwarten – einfach streicheln. Bis ich Grenzen setze. Und schützend für ihn eingreife.

Und genau das kann auch bei Menschen passieren, dass andere ungefragt über Grenzen hinwegmarschieren und keine Grenzen gesetzt werden oder gesetzt werden können. Oft liegen Gründe für die Unfähigkeit Grenzen zu setzen in der Kindheit verborgen. Wo Menschen die Grenzen der Kinder nicht respektierten, die körperlichen und seelischen Mißbrauchszahlen sprechen Bände.

In Familienaufstellungen geht es öfters auch um Grenzen setzen, um liebevolle Annahme aber auch um liebevolle Distanz zu denen, die man liebt, zuerst als Kind und dann später auch in den eigenen Partnerschaften.

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